Künstliche Fingernägel müssen heute nicht mehr künstlich aussehen. Werden die Nägel professionell gestaltet, wird man sie von natürlich gewachsenen Fingernägel nicht mehr unterscheiden können.
Künstliche Fingernägel gibt es in unterschiedlichen Formen und Längen, deshalb sollten Sie sich vorher schon einmal Gedanken darüber machen, was in der nächsten Zeit Ihre Hand schmücken soll.
In jedem Nagelstudio sollte die Hygiene an erster Stelle stehen. Das Nagelstudio sollte sauber sein, die Nageldesignerin sollte Handschuhe tragen und speziell für Sie eine neue Nagelfeile benutzen.
Nach einem ausgiebigen Beratungsgespräch werden die eigenen Nägel desinfiziert und die Kunstnägel angepasst und aufgeklebt. Der Übergang vom Kunstnagel zum eigenen Nagel darf nicht mehr sichtbar sein, dieses erzielt man durch vorsichtiges Beifeilen. Hier ist besondere Vorsicht geboten, da die Verletzungsgefahr sehr groß ist. Im Anschluss wird die Länge festgelegt, dass Kürzen erfolgt mit den Cutter oder durch Feilen. Nachdem die Feilrückstände entfernt wurden, wird nun die erste Schicht eines Gels mithilfe eines Pinsels aufgetragen. Nach dem Aushärten, was unter einer dafür speziell hergestellten Lampe geschieht, werden von den Fingernägeln Unebenheiten und die Schwitzschicht abgetragen. Die letzte Schicht ist die so genannte Glanzschicht, nachdem auch diese ausgehärtet ist und abgewischt wurde, können Sie entscheiden ob sie die Nägel weiterhin natürlich oder aufwendig lackiert vorzeigen möchten. Nach einiger Zeit müssen Sie zum Auffüllen bei Ihrer Nageldesignerin erneut erscheinen. Wie lange der Zeitraum ist, hängt davon ab wie schnell ihr natürlicher Nagel wächst.